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Positives Denken klingt oft so einfach und es ist wohl einer der am häufigsten gegebenen Ratschläge überhaupt: “Denk´ positiv oder sei optimistisch”.

In der Praxis wissen wir auch, dass es gut für uns ist. Und doch ist es leider oft leichter gesagt, als getan. Insbesondere in stressigen Situationen unseres Alltags.

Unabhängig davon, ob es einfach ist oder nicht, so sind unsere Gedanken doch das einzige auf der Welt, wofür wir zu 100% die Kontrolle haben und uns sicher sein können, dass wir uns verbessern können. Wir können die Welt nur bedingt ändern, doch die Art, wie wir über etwas denken, können wir immer beeinflussen.

In diesem Artikel sehen wir uns einige Strategien an, mit denen Du es schaffst, positiver zu denken und Du erfährst, warum es wissenschaftlich bewiesen nicht nur gut für Dich ist, sondern auch Dein Leben nachhaltig verändern kann.

“Verändere Deine Gedanken und Du veränderst deine Welt” (Norman Vincent Peale)

Was ist positives Denken?

Positives Denken ist eine innere Einstellung, bei der Du Dich darauf fokussierst, was Dir gutes passiert und bei der Du für Dich positive Ergebnisse in unsicheren Situationen erwartest. Positives Denken bedeutet auch, dass Du Dich auf Lösungen, anstelle von Problemen, konzentrierst und auf die Umstände in Deinem Leben, die Du kontrollieren kannst.

Denken müssen wir sowieso, warum dann also nicht positiv? 

Das bedeutet gar nicht, dass Du von morgens bis abends mit einem Lachen durch die Gegend laufen musst. Es bedeutet einfach nur, dass Du bei Dir selbst anfängst. Du hörst auf, im Außen danach zu suchen, wer oder was Dich glücklich macht und konzentrierst Dich stattdessen auf Dein Inneres und Deine Gedanken. 

Konzentriere Dich auf dein Inneres und Deine Gedanken

Was sagt die Wissenschaft dazu?

Es gibt mittlerweile diverse Studien, die belegen, dass positives Denken förderlich für unser Wohlbefinden ist. 

Eine Studie fand beispielsweise heraus, dass Ängste, innere Unruhe und Unzufriedenheit durch positives Denken reduziert wurden. In der Studie haben die Teilnehmer sich immer, wenn negative Gedanken oder Unsicherheiten aufkamen, auf ein positives Bild konzentriert. Wichtig ist, dass Du Dir das positive Ergebnis bildhaft vorstellst. (Sciencedirect)

Eine andere Studie kam zu einem ganz wichtigen Ergebnis: 

“Glück und Zufriedenheit macht uns erfolgreich und nicht andersherum, dass Erfolg uns glücklicher und zufriedener macht”.

Dazu wurden über 275.000 Teilnehmer untersucht (APA) und der Schlüssel zum Erfolg der erfolgreichsten der Menschen war es, dass sie glücklich waren. Das machte sie zufriedener, selbstsicherer, optimistischer und gab ihnen mehr Energie. Alles nur durch die Macht ihrer Gedanken. 

Interessant fand ich auch die Nonnen-Studie (APA), in der über 600 Nonnen in jungen Jahren dazu aufgefordert wurden, eine kurze Autobiografie zu verfassen. Das Durchschnittsalter der Teilnehmerinnen waren zu diesem Zeitpunkt 22 Jahre und sie lebten alle in ähnlichen Umständen.  Diese Autobiografien wurden 60 Jahre später auf positive Worte untersucht und das überraschende Ergebnis war, dass es einen messbaren Zusammenhang zwischen den positiven Gedanken und der Lebenserwartung gab. Die ältesten von ihnen waren diejenigen, deren Autobiografien positiv geschrieben waren. Positive Gedanken lassen uns also auch länger leben. 

Eine weitere Studie zeigt (NCBI), dass positives Denken sich auch direkt auf unser Immunsystem auswirkt. Wir sind resistenter gegen psychische und körperliche Erkrankungen. 

Es gibt noch viele weitere Studien, über die Auswirkungen des positiven Denkens und die Macht, die wir mit unseren Gedanken besitzen. In Kürze lässt sich jedoch sagen:

Positives Denken fördert unsere Gesundheit, unseren Erfolg im Leben und führt zu mehr Glück und Zufriedenheit im Leben. 

Das klingt doch gut oder? Sehen wir uns deshalb einige Strategien an, die Du sofort in die Praxis umsetzen kannst, um im Alltag positiver zu denken.

Im Alltag positiv Denken

Einfache Strategien, wie Du im Alltag positiver denkst

Einfach mal lächeln

Studien zeigen (DOI APA), dass Lächeln uns positiver stimmt und unsere Laune anhebt. Dabei ist es egal, ob das Lächeln echt ist. 

Also wenn Du das nächste Mal in einer schwierigen Situation bist, lächle für 5 Minuten und denke dann über die Lösung nach und bewerte die Situation neu. 

Dankbarkeit

Wofür bist Du heute dankbar? Viele Menschen nehmen ihr Umfeld und so viele Dinge für selbstverständlich und verlieren so eine der wichtigsten Fähigkeiten für positives Denken, die Dankbarkeit. 

Nimm Dir heute (und am besten regelmäßig) 5 Minuten Zeit und schreibe auf, wofür Du dankbar bist. Sei es das Essen, die Gesundheit, die Menschen in Deinem Umfeld, dass Du eine Arbeit hast oder, dass Du Lesen und Schreiben kannst. Stell Dir gerne auch mal kurz vor, wie es wäre, wenn diese Dinge plötzlich in Deinem Leben fehlen würden. 

Reframing

Bist Du heute auf dem Weg zur Arbeit mal wieder im Stau gestanden? Oder schaltet die Ampel auf Rot, kurz vor einem wichtigen Termin? Dann kannst Du Dich jetzt natürlich maßlos darüber ärgern und vielleicht findest Du sogar einen Schuldigen, der so langsam fährt und alles blockiert. Oder aber Du bewertest die Situation neu:

Du hast eine Arbeit und ein Auto und kannst vielleicht einfach nochmal Dein Lieblingslied hören oder einen spannenden Podcast. 

Du erhältst vor dem wichtigen Termin nochmal 3 Minuten Zeit, Dich mental auf diesen vorzubereiten. (Mentales Training ist übrigens ein toller Tipp, wie du mehr Erfolg im Leben erreichen kannst.)

Shakespeare sagte einst so schön: 

“An sich ist nichts weder gut noch böse. Das Denken macht es erst dazu.” 

Deine Bewertung in Deinen Gedanken erzeugt die Realität, die Du empfindest und auch die damit verbunden Gefühle. 

Beim Reframing konzentrierst Du Dich darauf, die Situation neu zu bewerten. Du konzentrierst Dich auf das Positive, das es wohl in fast jeder Situation gibt. Außerdem konzentrierst Du Dich auf das, was Du selbst unter Kontrolle hast und wie Du das Beste aus der aktuellen Situation machen kannst. 

Richte Dich auf

“Wenn man bis zum Hals in Scheiße steckt, sollte man den Kopf nicht hängen lassen. “

Stell Dir kurz vor, Du bist ein Schauspieler und sollst eine traurige Rolle spielen. Wie würdest Du das tun? 

Du senkst den Blick nach unten senken, Deine Schultern fallen ein, Mundwinkel senken sich ab und Dein ganzer Körper sackt in sich zusammen. Trauer und negative Gedanken sind oftmals leicht von Außen anhand solcher Merkmale erkennbar. 

Und jetzt stelle Dir einmal vor, Du würdest für deine schauspielerischen Leistungen einen Oscar gewinnen. 

Wie würdest Du Dich dann verhalten? 

Du sitzt aufgeregt im Publikum, Dein Name wird ausgerufen und Du stehst unter dem tosenden Beifall der Menge auf und gehst auf die Bühne, um den Preis entgegenzunehmen. Die Schultern gerade, der Rücken aufrecht, vielleicht reißt Du vor Freude die Arme in die Luft. Mach das jetzt am besten einmal und beobachte, was mit Dir passiert. 

Unsere Haltung ist eng verknüpft mit unseren Gefühlen und alleine durch das Aufrichten, wirst Du Dich bereits nach kurzer Zeit besser fühlen.  Wann immer Du Dich in einer schwierigen Situation befindest, richte Dich gerade auf. Nimm die Haltung eines Gewinners ein. 

Achte auf deine Wortwahl

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.

Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.

Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.

Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.

Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal. (Charles Reade)

Eine wichtige Gewohnheit, um positives Denken zu etablieren ist es, dass Du auf deine Wortwahl achtest. Egal, ob laut ausgesprochen oder im inneren Dialog mit Dir selbst, den wir ständig im Kopf haben. 

Studien zeigen, dass Dein emotionaler Zustand und und Dein Verhalten in stressigen Situationen maßgeblich davon abhängt, wie Du mit Dir selbst sprichst (Lese hier mehr darüber).

Achte einmal bewusst darauf, wie Du von bestimmten Situationen sprichst. Ist der Chef ein “Arschloch” oder die Kollegen alle “doof”? Bist Du mal wieder ein “Idiot” oder ein “Versager” gewesen, weil etwas nicht geklappt hat? Sagst Du Dir oft “Ich kann das nicht” oder “das wird nie klappen”?

All diese Sätze verändern Dich, Deine Denkweise und damit direkt auch Dein Leben. 

Wenn Dein Unterbewusstsein 100 Mal am Tag hört, dass es ein “Idiot” ist, sucht es automatisch nach “Beweisen” dafür, dass dem so ist. Du fokussierst Dich auf all die Situationen, in denen Du vielleicht wirklich nicht die beste Entscheidung getroffen hast und all die guten Entscheidungen übersiehst Du. Dadurch wirst Du automatisch auch mehr von diesen negativen Ereignissen in Dein Leben ziehen. 

Eine kleine Übung dazu ist es, dass Du Dir über den Tag verteilt all diese negativen Sätze einmal aufschreibst und Dich abends in Ruhe hinsetzt und neben jedes dieser Worte eine positive Formulierung schreibst.  

Diese Übung machst Du so lange, bis sich Deine innere Wortwahl nachhaltig geändert hat.

Fazit - Ist das Glas denn jetzt halbvoll oder halb leer?

Ist das Glas halbvoll oder halbleer? Diese Frage wird häufig mit positiv oder negativ denkenden Menschen in Zusammenhang gebracht. 

Die Antwort ist: beides ist wahr. 

Die interessante Frage ist doch dabei, welche Sichtweise nützt Dir persönlich mehr? 

Und da zeigen die Studien ganz klar, dass Du Dich lieber auf das halbvolle Glas konzentrieren solltest. 

Deine Gedanken nachhaltig positiv zu verändern, ist ein großes Ziel. Aber es wird Dein Leben auch auf unvorstellbare Weise verbessern. 

Wenn Du es schaffst, jeden Tag nur einen zusätzlichen positiven Gedanken zu haben oder einen negativen Gedanken zu entfernen, bist du deinem Ziel von einem zufriedeneren und glücklicheren Leben schon ein großes Stück näher gekommen. 

So ist das auch mit den größten Zielen im Leben. Solange wir stetig vorangehen, auch wenn die Schritte noch so klein sind, können wir fast alles erreichen. 

Wenn Du lernen willst, wie Du große Ziele erreichen kannst, siehe Dir dazu auch unser Webinar zum Thema Ziele erreichen an. In diesem lernst Du 4 praktische Methoden, wie Du deine Ziele erreichen kannst.

Du willst auch endlich Deine Ziele erreichen?

Master Coach Eric Adler hat für Dich einen Online-Workshop entwickelt, in welchem er Dir zeigt, wie Du an allem, was Du Dir vorgenommen hast, auch wirklich konsequent, diszipliniert und trotzdem mit viel Freude und Spaß dranbleibst. Und wie Du genau jene Fähigkeiten in Dir hervorholst und zur Geltung bringst, die Du benötigst, um Deine Ziele auch wirklich zu erreichen.

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Wir freuen uns auf Dich!

Wir arbeiten jetzt schon über 4 Jahre intensiv gemeinsam an mir, an meinen Zielen und Träumen. Einige Beispiele: Umsatzziel um über 70 % gesteigert, wöchentliche Arbeitszeit auf max. 35 h reduziert, über 5 Wochen Urlaub im Jahr, über 5 Wochen am Meer, täglich über 1 Stunde in der Natur, viel Zeit für Familie, Freunde und für mich alleine und und und …
Martin Sutter
Kaufbeuren
„Das Programm selbst hat alle meine Erwartungen übertroffen. Keine reine Theorie oder Fachwissen, sondern wirklich an den Denk- und Verhaltensmustern - situationsbezogen - angesetzt. Dieses Programm wird sich definitiv nachhaltig auf mein gesamtes Leben auswirken – denn es hat mein Leben verändert."
Harry Mohr
Saarlouis
„Durch den Austausch in der Community, die kleinen und größeren Aufgabenstellungen im Online-Lehrgang und die Tipps, konnte ich nochmal eine ganze Menge über mich selbst und die Menschen in meiner Umgebung lernen. Heute nehme ich mich und mein Umfeld ganz anders wahr und kann meine „Werkzeuge“ gezielt einsetzen. Damit bin ich so vielen Anderen einen ganz großen Schritt voraus.“
Janine Jünger
Mainz

Bei echtem Interesse an Persönlichkeitsentwicklung und Ziel-Erreichung…

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